17. Januar 2017

Hoffnung.


Jeder Mensch kennt die Zwangslagen des Lebens. Tief unten im Tal der Tränen stehen, unter den Trümmern seiner Zuversicht und seiner Pläne zusammenzubrechen und nicht wissen, wie es überhaupt weitergehen soll. So etwas geschieht tagtäglich überall auf der Welt.
Was hat das Schicksal mit mir vor? Warum gerade ich? Was habe ich getan, dass es gerade mir so ergeht?
Fragen, auf die es eine allgemein gültige Antwort nicht gibt, gar nicht nicht geben kann. Jeder - ohne Ausnahme - kommt irgendwann einmal in eine Situation, die niemand voraussehen kann und die ihn dann richtiggehend »fertigmacht«.
Dann suche ich einen Halt, sei es auch nur der sprichwörtliche »Strohhalm«, um mich daran festzuhalten. Vielleicht kann ich mich sogar daran emporziehen? Aber erst einmal solchen Halt finden. Das ist leichter gesagt als getan. Ich hoffe auf Hilfe, vielleicht auf einen Menschen, einen guten Freund, obwohl gerade die in solchen Situationen rar sind. Hoffnungslos irre ich durch das nächtliche Dunkel, nirgendwo ein Hinweis auf eine Änderung meines Zustands.

Dann, urplötzlich: eine offene Tür! Und von drinnen her geht ein Hoffnungsstrahl hinaus in das Dunkel; warm und hell strahlt mir ein Licht entgegen, lädt mich ein, ruft mir fast zu:
»Tritt ein, mein Freund, du bist hier willkommen! Hier bekommst du Hilfe für die Probleme, die dich belasten. Und alles ist gratis, es wird keine Gegenleistung von dir erwartet!«

Sie ist fast nicht glaubhaft, diese Aussage, und doch wird sie uns zugesagt!
»Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Matthäus 7,7
Gut, vielleicht ist damit noch nicht alles behoben? Aber ich bin auf dem richtigen Weg. Ich lege hier drinnen in der warmen Stube alles auf den Tisch, was mich quält, ich kann alles loswerden, was mich bedrückt.
Und dann - erst dann - kann ich neu beginnen, ich werde an die Probleme herangehen, sie von einer anderen Warte betrachten und meist finde ich dann mit Gottes Hilfe auch die richtige Lösung meines Problems.
Wenn nicht, habe ich noch nicht alles hinter mir gelassen, es gibt noch Punkte, die mich belasten, die ich nicht beachtet habe. Die gilt es, dann auch noch zu bereinigen. Aber die Wärme, die Verlockung dieser offenen Tür wird mich wieder und wieder aufnehmen und alles richten.

Das weiß ich und darauf vertraue ich.

©by Wildgooseman

Kommentare:

  1. Hoffnung ist Beginn
    Hoffnung setzt dir ein Ziel
    gebe die Hoffnung nie auf,
    hoffe weiter
    du wirst stark!
    Liebe Grüße, Klärchen die dir diese Antwort geben kann! Lang ist es her und doch wahr!

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  2. Yeah - for ever and ever!
    Horst

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[B]Ich danke Dir für Dein Statement![b/]