29. Juni 2017

Nicht für die Schule ...


Damals, als ich ein Kind war,
vor Tausenden von Tagen,
bewegten mich schon
eine Reihe von Fragen.

Doch wie ich mich bemühte
Resonanz zu erhalten -
die jungen Leute schwiegen,
es lächelten die Alten.

Woher kommen die Blumen,
die vielen farbigen Falter?
Woher die bunten Gedanken,
von der Kindheit bis zum Alter?

Woher die weißen Wolken,
in des hohen Himmels Ferne?
Woher in dunklen Nächten
all die goldenen Sterne?

Später lernte ich dann lesen,
und das war mein Glück,
nun kamen auf die Fragen
endlich Antworten zurück!

Ich lernte richtig denken,
ich las, ich kombinierte,
es gab dabei fast nichts
was mich nicht interessierte.

Heut gehöre ich zu denen
die im Grunde alles wissen.
So denke ich oftmals -
mit ziemlich gutem Gewissen!

Doch wenn ich heut etwas
schwarz und weiß vor mir seh -
dann kann ich ruhig sagen:
Das ist von gestern der Schnee!

Nichts vergeht so schnell,
wie unsere heutige Zeit.
Was wir heute noch lehren,
ist fast Vergangenheit!


So bleibt uns das Fazit,
egal wie man es dreht:
Lernen ist immer wichtig -
und niemals zu spät!


©by Wildgooseman

Kommentare:

  1. ein Glück lieber Horst lernen wir nie für die Schule sondern fürs leben,
    leider wird dort viel gelehrt was man im Leben nicht mehr brauchen kann, aber Wissen ist wichtig um weiterzukommen im Leben - um es zu ebnen - um es zu verstehen -
    welch ware Worte in deinem vers und gedicht...lernen schadet niemals nicht!
    und zwar bis zum Ende, seinen wir froh wenn wir Lehrer fürs Leben finden und nicht im Alphabet stecken bleiben:_))
    dir liebe Grüße in deinen Tag..
    herzlichst Angel

    AntwortenLöschen
  2. Lieber Horst, was für ein schönes gedicht, mit soviel Wahrheit. Solange wir leben lernen wir , egal wie jung oder alt. Ich freue mich immer, wenn ich neues erfahre und denke, siehste Du lernst nie aus.
    wichtig ist eine gesunde Neugier, sind wir das nicht mehr dann wird es still. Die Puppe rechts kommt mir sehr bekannt vor, ich habe sie aufbewahrt von meiner Tochter.Ich hatte ein paar schöne Tage in Wahrsingsfehn und war in Rhauderfehn auf dem Wochenmarkt und ein Eis habe ich auch gegessen.
    liebste Grüße, Klärchen
    .

    AntwortenLöschen
  3. Mir fällt dazu nur ein, lieber Horst, solange das Herz schlägt, bedeutet es, lebendig zu sein.
    Liebe Grüße von der Grażyna

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Ihr Lieben, ich stelle fest: Nichts auf unserer Welt ist so schlecht, dass es durch Menschlichkeit und Herzensgüte nicht umgewandelt werden könnte! Dazu ein Vers von Ludwig Eichrodt:

    "Gott helf uns Allen, sagte man
    Zur guten alten Zeit,
    Es sagen: hilf dir selber,
    Wohl heutzutag die Leut.

    Ach, wenn ich einmal wünschen darf,
    So wünsch ich Eines nur:
    Sie niemals zu verleugnen
    Die eigenste Natur!"

    Ein wunderschönes Weekend wünscht
    Horst

    AntwortenLöschen

[B]Ich danke Dir für Dein Statement![b/]