7. März 2018

Frühlingsversprechen!




An einem weissen Wintertag
fand ich im stillen Tannenwald 
mich wieder. Auf den Wegen lag
noch tiefer Schnee, und bald
sah hinter mir ich nur
meine eigne Spur.

An einer Wegegablung dann,
vortrefflich gut versteckt,
in einem dunkelgrünen Tann
hab ich ihn dann entdeckt:
Bass erstaunt sah ich ihn an -
Es war ein junger Mann.

Frisch und munter anzuschauen
mit blanken Augen, hellem Haar,
kaum konnte ich den Augen trauen,
dass solch ein Typ im Tannwald war.
Ich redete verdutzt ihn an,
da sprach empört der Mann:


»Was stört Ihr meine Ruhe hier,
ich frage Euch: warum so eilig?
Noch wohnt Herr Winter im Revier -
und meinem Vetter ist die Ruhe heilig.
Geduldet Euch noch ein paar Wochen,
dann komme ich, versprochen!«


©by wildgooseman

Kommentare:

  1. Lieber horst, zeigt uns das gedicht, dass wir noch geduldhaben müssen und der winter noch nicht ganz vorbei ist. Der frühling lauert aber schon auf der Lichtung. Schönes foto zum gedicht hast du gefunden, Klasse.
    Liebe Grüße zu euch, Klärchen

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  2. Richtig, KLärchen, Geduld ist meist Mangelware!
    Dir wünsche ich auch Geduld - gute Besserung, wird schon wieder.
    Grüße von Horst
    und Ingrid

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[B]Ich danke Dir für Dein Statement![b/]