16. August 2019

Fakes in News


 

Die allseits bekannten gefälschten Nachrichten unserer Tage sind wie Viren, die uns infizieren und folglich die sozialen Beziehungen belasten. Sie stellen die öffentlichen Nachrichten vollständig ins Abseits, machen sie unglaubwürdig und zum Teil fast unkenntlich.
         Diese Krankheit verbreitet sich plötzlich und überraschend; sie dringt in alle sozialen Netzwerke ein, die Ansteckungsgefahr ist immens, ein Click und schon verbreitet sie sich wie ein Waldbrand in der Steppe. 
          Die gefälschten Nachrichten wären in den meisten Situationen leicht zu erkennen. Eine Suche, die ein bisschen kürzer oder etwas tiefer ist, würde oft ausreichen, um die Wahrheit in den Vordergrund rücken. Aber hierfür ist etwas Arbeit notwendig, suchen ist nun mal nicht ganz frei von Mühe. Viel einfacher ist es doch, sich dumm zu stellen und alles zu glauben, was da ins Netz gestellt wird!
      Auf diese Weise beteiligen wir uns mit einer Mischung aus Freude und auch Empörung an der Korruption der sozialen Netzwerke, zu denen auch wir gehören: Wir werden angesteckt und - wenn wir alles lang genug geschluckt haben - gehen wir zu aggressivem Handeln über, üben Verleumdungen aus, explodieren manchmal voller Empörung.. 
         Unsere sogenannten »sozialen Netzwerke« tragen zu einem großen Teil zu dieser Desorganisation des menschlichen Denkens bei. Computer allein können uns leider nicht zu klügeren Lebewesen machen!
         DAS ist unsere schöne neue Welt. Eine Welt, in der Maschinen und die KI uns kräftig helfen, viel dümmer zu sein, als wir es ohne ihre Kooperation sein würden.
Ob Aldous Huxley das 1932 schon in der »Schönen Neuen Welt« gesehen hat?

Kommentare:

  1. hat er definitiv nicht! - lieber Horst, da bin ich mir absolut sicher!!!
    Die sozialen Netzwerke
    Sozial mediawelt, keine heile kleine Welt mehr die wir kennen, mögen und gerne besuchen, wir befinden uns in einem immens großen Radius der kaum mehr zu überblicken ist...
    Selbst gewollte von vielen? - Ja:::
    nicht gewollt von wenigen? - ebenfalls ja...
    befürchtet dass es noch schlimmer werden wird? haz sicher...ein lautes Ja...
    dennoch nicht mehr abzuändern...
    es überrennt uns, ob gewollt oder nicht!
    die Welt ist zu groß für uns geworden seitdem sie global für alle erreichbar ist..
    so hat alles sein Gut und Böse,oder schlecht
    zu klein für uns weil wir nicht alle Platz in ihr haben..
    das nennt sich Wirtschaftlichkeit, gefördert von denen welchen wir einst vertrauten!
    das Vertrauen hat sich davon geschlichen, leider nicht bei allen, sie bauen weiter darauf...
    ist das was mir
    zu deinem guten beitrag einfällt, doch
    wenn interessiert das schon..
    lieben Gruß angelface

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  2. Du hast recht lieber Horst, die Neuigkeiten überfordern uns, was ist noch glaubwürdig.
    Ich könnte jetzt in eine Diskussion einfallen, aber ich will es mal so sagen: bilde dir deine eigenen Meinung und vertraue dir erst mal selber, das ist ein guter Anfang, daran halte ich mich möglichst. Trau ,schau wem..., der Schein trügt, was nicht ist, kann noch werden! Sicher nicht in unserem Leben, alles geht weiter und höher, es liegt in unserem Ermessen, das Beste herauszuholen und die Wahrheit!
    Liebe Grüsse, und Gratulation ,Dein Beitrag ist sehr gut!
    Klärchen

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  3. Danke Euch Beiden! Tja - es ist leider faktisch so, dass sehr viel von diesen Fake-News als wahr angesehen werden, weil sie als Ausgangspunkt ein Körnchen Wahrheit enthalten.
    Dieses Körnchen reicht aber niemals aus, um als Beweis zu dienen. Bei uns (aber nicht nur bei uns) ist es inzwischen Unsitte geworden, alles, was Google oder Wikipedia verlauten lassen, als wahr eingestuft wird!
    Dabei wird leider viel Mist verzapft - oder einfach verdreht bzw. aus dem Zusammenhang gerissen und dadurch entsteht etwas völlig Neues.
    So etwas aber wieder gerade biegen zu wollen, ist fast unmöglich, weil ja "Google so und so gesagt hat"!��
    Manchmal ist es zum Verzweifeln - nützt aber nichts. Besser ist es, vorher 50% von allem abzuziehen und das Übrige noch genau zu sichten.
    Ich versuche es - aber ob es immer klappt?
    meint mit Zweifeln
    Horst
    ��

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  4. Horst denkt - bei sich - auch oft für und über andere - nach und eigenständig und ist damit einer der mittlerweilen wenigen die sich das eigene denken nicht versagen und deshalb auch nicht verzagen zu sagen was er denkt....
    zweifle nie an dir lieber Horst, sondern denke weiter wie bisher damit hält man sein GroßundKleinhirn nämlich quicklebendig und das ist nie falsch...sodass man zweifeln müsste...!
    meint das Engelschen....

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  5. Wow, Engelchen - ich habe mein "GroßundKleinhirn" einmal zusammengeschaltet und versucht, die Quintessenz der Gedanken herauszufiltern!
    Das Fazit daraus werde ich in einem neuen Artikel der Rest-Welt kundtun.Bin ja selbst gespannt, vielleicht muss man »um die Ecke« denken?
    Ich grüße Dich -
    Horst
    (und Ingrid dazu)

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[B]Ich danke Dir für Deinen Kommentar![b/]