7. März 2020

Corona - Gedanken zum Tage



Der Wirbel um das Corona-Virus nimmt groteske Gestalt an. Es gibt Menschen, denen die eventuelle Ansteckungsgefahr so viel Furcht bereitet, dass sie mit Hamsterkäufen unserer Wohlstandsgesellschaft aufzeigen, wie zerbrechlich unser Dasein ist.
        Dabei wird gekauft, was das Zeug hält; Toilettenpapier und Konserven, Nudeln aller Art und Kosmetikartikel, Zucker, Mehl, Zwieback und Knäckebrot, H-Milch und Zahnpasta. Bitte - sag mir jetzt niemand, das wäre nicht so, ich sah es mit eigenen Augen!
 Ist es möglich, das die zivilisierte Bevölkerung solch eine Angst vor dem Virus hat, dass die Vernunft dabei den Bach hinuntergeht? Es gibt immer noch Millionen, nein - Milliarden Menschen, die diese oben genannten Artikel überhaupt nicht kennen! Beispiel: Die unabsehbaren Flüchtlingslager, in denen kein Ende der Tragödien absehbar ist.

        Ich denke dabei auch an das Jahr 1945. Wie haben wir Alten damals als Kinder nur überlebt? Es gab noch nicht diese gut ausgebaute Infrastruktur mit ihrem medizinischen Fortschritt, keine Kliniken mit vorgehaltenen Quarantäne-Stationen, die für alle Notfälle gerüstet sind.
Wir brauchten uns seinerzeit um Vorräte keine Sorgen machen, es war sowieso nichts da! Es gab weder Internet noch Smartphone - und doch haben wir dank Willen und Kraft alle Nöte und Elend überwunden.
          Etwas mehr Vertrauen in unseren Staat wäre auch heute angebracht. Stattdessen hört man immer nur Gemecker, Geschimpfe und Verleumdungen; Lügen und Beleidigungen sind an der Tagesordnung.
        Der Staat sind wir; wir alle ohne Ausnahme! Und das wir es sind, verdanken wir unsere demokratischen Grundordnung. Sie hat viele Fehler - gewiss. Aber es gibt keine bessere, mag man das auch noch so oft beteuern!
        
         Und ob eine Gefahr nun »Corona SARS-CoV-2« heisst oder »Ebola« oder »Lassa« oder »HIV«, das ist dabei unerheblich. Die Natur scheint sich gegen ihre Vergewaltigung durch den Menschen zu wehren, seit Jahrhunderten hat sie immer wieder zurückgeschlagen. Bisher konnte der Mensch sie zweifellos stets besiegen.
      Hoffen wir alle, dass es mit den Errungenschaften unserer Zivilisation auch weiterhin so sein wird.
»Ein Mensch, der nicht hofft, verzichtet auf seine Freiheit.«
(Bioethiker Giovanni Maio)


©2020 by H.C.G.Lux




Kommentare:

  1. Lieber Horst, ich denke an solch einem von dir geschilderten Verhalten einiger, mittlerweile vielerer" erkennt man die riesige Beeinflussung durch die Medien, die Nachrichten, die socia Mediaverbreitungen und vielen Poliktalks die das Thema "Ansteckung " zum Tagesthema immer wieder neu aufbereiten und gestalten. Zahlen schwirren täglich neu über den Bildschirm die Angst machen sollen, nicht nur zur Vorsicht raten sondern viele Ängste schüren um vom aktuellen Politgeschehen/Flüchtlingskrise die immer wieder aufflammt/ Klimaveränderungen die hintenan gestellt werden, in die ferne Zukunft verschoben kaum neue Ansätze erkennen lassen und und unsw.
    Es wird viel geredet, Wiederholungen gesendet über kaum erkennbare Inhalte und Lösungen die es nicht gibt wenn der Verstand aussetzt und die Wirtschaftlichkeit mit der Politik weiterhin ihre Späße treibt.
    Wie wird es morgen
    übermorgen und
    in der Zukunft aussehen?
    man wagt kaum mehr eine Prognose zu stellen...
    oder?
    herzlichst angelface

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  2. Liebe Angelface,
    du hast den Nagel auf den Kopf getroffen mit deinem Kommentar. Jawoll! Es wird Angst verbreitet und man lenkt von anderen Themen geschickt ab und ganz so "nebenbei" wird die "überlegt", wie man die WIRTSCHAFT stützen kann (mit wieviel Millarden? Der Otto-Normalverbraucher, d.h. der Durchschnittsmensch wird dem unterstellt.
    Sicher, ohne funktionierende Wirtschaft wird es den Menschen nicht gut gehen können, jedoch sollte man alles in die richtigen Waagschalen legen, meint
    Ingrid, die dich herzlich grüßt.

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  3. Prognosen sind dazu da, um über den Haufen geworfen zu werden!
    Darum: Optimismus ist das bessere Ende - für uns alle.
    sagt mit herzlichen Grüßen
    Horst

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  4. Obtimismus, genauso ist es! Es wird zuviel darüber diskutiert und das macht die Menschen unsicher. Am besten kein Rudelverhalten, und sich alles von aussen in Ruhe ansehen. Handeln kann man immer wenn es notwendig ist.
    Liebe Grüsse zu Euch und bleibt gesund und munter, Klärchen

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  5. Un nu? wachten un Tee drinken, mien leev Klärchen!
    Dat löppt sük all torecht,
    meen ik.
    Bliv gesund -
    Horst

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[B]Ich danke Dir für Deinen Kommentar![b/]