3. Mai 2020

Hoffnung auf Besserung ...



Hoffnung auf Besserung ...

Was wären wir ohne die Aussicht auf Änderungen? Was ohne die Hoffnung, das es einmal besser würde? Am 8. Mai, vor 75 Jahren hofften wir, dass die Zeit der Kriege endlich vorbei wäre. Frieden war die Sehnsucht aller Menschen nach dem unseligen Weltkrieg II.

Es war ein Trugschluss.

Seit 1945 ist eine fast stetige Zunahme der weltweiten Kriegsbelastung von etwa einem laufenden Krieg pro Jahr auf unserer Erde zu beobachten.
Frieden?
Märchenstunde für Erwachsene.
Und mit jedem weiteren Krieg steigt auch das Potenzial »der Folgen solcher Geschehnisse«. Die Natur lieben wir alle, aber genau sie leidet mit, mehr als wir es uns vorstellen können! Jede Zerstörung bringt eine Veränderung der Flora und Fauna mit sich, vieles davon wird mit voller Absicht verursacht. Börsen und Bankgeschäfte bestimmen heute den Ablauf unseres Daseins.


Frage: Wer bleibt auf der Strecke? Na?
Antworten erübrigen sich, sie sind so offensichtlich, dass es fast ein Sakrileg ist, sie zu beantworten.


Deutschland hat eines der dichtesten Straßennetze der Welt! Die Gesamtlänge unserer Straßen beträgt incl. Autobahnen rund 650.000 km. Und es werden immer mehr, da die Menge der zugelassenen Kraftfahrzeuge ständig zunimmt.
(z.Zt.: 58.158.344 Mio. Fahrzeuge. Stand 1.Jan.2020
Quelle: Kraftfahrzeug-Bundesamt)


Dieses Verkehrsaufkommen soll sich ja auch bewegen, nicht wahr? Und deshalb werden immer mehr Straßen benötigt ...
       
     Unsere Ur-Enkel werden »ihren« Enkeln einmal erzählen, wie schön die Natur war, als es auch noch andere Blümchen und Bäume gab als Löwenzahn und Krüppelkiefern. Als der Himmel noch himmelblau war und die Meere noch unendlich sauber! Als ›Feinstaub‹ noch nicht im Duden erschien und Mikroplastik ein Fremdwort war, das niemand kannte.

Leider wird dann niemand mehr etwas ändern können, da Geld und Machthunger alles andere gefressen haben. Ich weiß, das ist Schwarzmalerei - aber sind wir so weit davon entfernt?

       Der 1.Mai war einmal ein Tag der Arbeit, irgendwann veränderte auch er sich zu einem der Feiertage, den man genießt wie die Ostertage und Weihnachten.
Endlich darf man sich einmal ausruhen - um sich gleichzeitig bei einer animierten und meist kostenträchtigen Beschäftigung wieder auf den nächsten Arbeitstag vorzubereiten.


Doch wir dürfen hoffen. Das ist das Einzige, das uns, die wir die Natur lieben, noch bleibt. Wir brauchen SIE, aber sie braucht uns nicht!

Und: bitte nicht vergessen, das 
bekommen wir immer öfter zu spüren ...

©by H.C.G.Lux

1 Kommentar:

  1. lieber Horst die " Änderungen sind da - spürbar - sehbar - hörbar...*
    wir haben es wahrscheinlich geschafft durch die Ungeduld nicht abwarten zu können die Wirtschaft wieder an-zu-kurbeln...
    obs gut oder schlecht ist, wird sich erst später, viel später erweisen, hoffentlich nicht dann, wenn es zu spät ist diesen Wunsch wieder zu - rück-zu-nehmen und wieder alles auf ==00 == zu fahren!
    nein, ich empfinde deine Gedanken und Worte alles andere als Schwarzmalerei!
    es ist doch offensichtlich in welche Richtung es geht.
    man darf gespannt sein
    aber wollen viele das wirklich wissen?
    es scheint doch so: als ein n e i n...wünsche dir einen schönen Sonntag.
    ...herzlichst angelface

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[B]Ich danke Dir für Deinen Kommentar![b/]