15. Juni 2020

Our police protect our people!


The policemen are the guardians of the state
Rassismus ist in den USA ja beileibe keine Seltenheit. Das ist genau so ein Phänomen und fast täglich immer wieder neu, wie auch die Polizeigewalt gegen Schwarze. Seit vielen, vielen Jahren sind solche Vorfälle wie jetzt wieder gegen den Afro-Amerikaner Georges Floyd an der Tagesordnung.- Und sie zeigen immer wieder auf, dass der Zusammenhang von Rassismus und überschäumender Polizeigewalt nie aufgehört hat.
In der Gesellschaft ist dann ein extrem lauter Aufschrei hörbar - und sehr schnell wieder vergessen. Zurück bleiben die Volksgruppen der USA, die von jeher in ihrer Mehrheit chancenlos waren und selbst in Kriegszeiten noch ständig unter Anfeindungen zu leiden hatten: die Afro-Amerikaner und die »Rics« (Puerto Ricaner) dazu kommen dann noch die Mexikaner.

Selbst zwei Amtszeiten unter dem farbigen Barack Obama konnten dieses Übel nicht beseitigen. Genau das Gegenteil geschah - es gärte unter der Plane, die alles zudecken sollte stets weiter! Und unter der Präsidentschaft von Trump kam es zur rassistischen Neuauflage.
Die USA waren schon immer ein Land der krassen Gegensätze, ein Land, in dem die sozialen Spannungen ständig weiter zunehmen. Und die Benachteiligungen haben System! Davon zeugt auch die Lage in dieser Corona-Krise. Es sind die niedrigeren Einkommen dieser Bevölkerungsschichten, schlechtere Bildungsabschlüsse, schlechterer Zugang zu medizinischer Versorgung und das Wohnen in überbevölkerten Ghettos. All das trägt zu dieser Situation bei. 
Und was sagte der Präsident in jenen Tagen?
»Wenn die Plünderungen beginnen, beginnt das Schießen!«
Es hört sich fast so an, als würde Donald Trump so richtig aufräumen wollen mit den Menschen, die am meisten unter allem zu leiden haben, - die weißen Fanatiker und die berüchtigten Kapuzenträger des KKK reiben sich die Hände.

Für das farbenfrohe Amerika, diesem »Hort der Demokratie und der Freiheit« ist die Regentschaft Trumps ein dunkles Kapitel in der amerikanischen Aera, die weit in die Welt hinein streut!
©by H.C.G.Lux

Kommentare:

  1. allein das Bild wiederzusehen aus dem Video lässt mir schon das Wort im Hals stecken bleiben, es ist fast unerträglich mit- anzusehen was da passiert, wieder und wieder erneut scheint es kein Einhalt zu geben nach den neuesten Entwicklungen im Fernsehen, weil man sich gar nicht vorstellen kann wozu der Rassismus, die Ablehnung und der Hass Menschen fähig macht.
    Die Zustände in den USA haben sich unter Tramp so zugespitzt dass man mittlerweile mit allem rechznen muss, eine böse Entwicklung die Angst macht.
    Doch in D müssen wir uns was das angeht kaum mehr verstecken sieht man in gewisse Bundesländer näher hinein, auch da quillt Hass und Ablehnung aus allen Poren auf das was angeblch nicht genug weiß, nicht genug Deutsch, nicht genug gehorsam ist, sich gegen ständige Anfeindungen wehren, ein Affront.
    Ob Wach bleiben und auf die Straße gehen hilft?
    liebe Grüße angelface und du siehst mich bedrückt wenn ich darüber nachdenke...

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  2. Ja Engelchen, ich schaue da auch ziemlich ratlos drein. Ich bin mir aber sicher, dass Wegsehen und schweigen nicht die Lösung sein kann!
    Beispiel: Ich habe seit langem die "Jüdische Allgemeine", eine Wochenzeitung des Judentums, abonniert. Wie viele Anfeindungen ich da schon erlebt habe? (Du willst es gar nicht wissen!)
    Und genau DAS meine ich,die heimlichen Anfeindungen, wenn man andre Ansichten hat als de große Masse. Und dagegen muss ich einfach angehen, das gebietet mir meine Vergangenheit!

    Jedenfalls --- ein gutes ruhiges Weekend für Dich!
    Horst

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[B]Ich danke Dir für Deinen Kommentar![b/]