1.12.22

Dein Schmerz, mein Schmerz,

 




Auf meinem Schreibtisch liegt ein Text, den ich im Netz fand. Ich trinke meinen Tee, hole tief Luft und denke daran, wie echte Liebe über alle Grenzen hinweg frischer schmeckt, wenn zwei Seelen ihre Wunden teilen.

Leise lese ich den Text, als wäre es ein Gebet an einem Tag, an dem es nichts zu feiern gibt. Das Gedicht verschwindet zwischen dem Klang des ersten Glockenspiels des Morgens und den ersten Tönen des erwachenden Tages. Der eigene Geist sagt zur Seele:


 Nicht dein Rücken tut weh,
sondern die Last, die du trägst.

Es sind nicht deine Augen, die weh tun,
sondern die Ungerechtigkeit, die du siehst.

Es ist nicht dein Kopf, der weh tut 
sondern die Gedanken, die verletzen.

Nicht dein Herz tut weh,
sondern die Sehnsucht nach Frieden.

Aber es ist nur die Liebe selbst,
die all diesen Schmerz heilen kann.


 Die Traurigkeit des Morgens sollte man nicht ausleben. Wie schön ist doch wahre Liebe, wenn man wie durch einen Spiegel die Verbindung zwischen zwei Herzen spürt. Wenn es eine Fügung gibt, dann sollten wir sie auch zulassen, denn dann schauen wir voller Hoffnung in den neuen Tag.

2 Kommentare:

  1. über diese leisen zarten Töne der Worte die man wie ein Lied in sich erklingen lassen kann, denke ich lange nach und lasse sie in mich strömen - einwirken und mein Lächeln erhellt den Raum...
    wunderschön
    zart
    und
    grazil
    begleiten sie mich in den Tag...
    herzlichst angel....

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    1. Danke für solch ruhige Zeilen, zeigen sie doch, was wir alle fühlen ...

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[B]Ich danke Dir für Deine Nachricht![b/]

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