6.11.22

Ist das etwa neu?

 

Wieder einmal dieses Thema, bisher nur angedeutet, nun aber hochaktuell:
TWITTER auf dem Prüfstand! Was macht nun der Elon Musk mit dieser globalen Nachrichten-Plattform? Mehr Redefreiheit, wie Herr Musk befürwortet? Was aber bedeutet das? Noch mehr Hetze und Fake-News über alle Sparten des Internets? Es ist zu befürchten!
        Hass im Netz und diverse Falsch-Informationen z.B. über die Corona-Pandemie haben alles getan, die Glaubwürdigkeit a l l e r Dienste infrage zu stellen.
        Unter Elon Musk soll Twitter laut eigener Aussage »warm und einladend für alle« werden. Dieses Ziel wird hauptsächlich für die digitale Plattform gelten, weniger für das Unternehmen. Denn sofort nach der Übernahme setzt Musk hier zum personellen Kahlschlag an. Die Kündigungen gehen zeitgleich und per E-Mail bei Tausenden Angestellten ein!
Mit diesen Massenentlassungen senkt Musk die Kosten des Unternehmens. Ob er auch die Einnahmen steigern kann, steht auf einem anderen Blatt. Es wird sich zeigen, wie viele Nutzer monatlich dafür bezahlen werden, ein verifiziertes Twitter-Konto zu führen. Mehrere Unternehmen haben nach der chaotischen Übernahme und Musks Gebaren ihre Werbung auf der Plattform erst mal ausgesetzt, darunter VW und General Motors. Hält dies nun an, wird die aktuelle Welle an Kündigung-E-Mails nicht die letzte bleiben.
Ein knallharter Kapitalist und eiskalter Machtmensch – das ist das andere Gesicht des Multimilliardärs und Tesla-Chefs Elon Musk. Vielleicht ist es nötig für die Erfolge, die Musk ohne Zweifel vorzuweisen hat. Es gehört zum Gesamtbild eines Mannes, der sich öffentlich als witziger, smarter und positiv verrückter Typ darstellt.
        Meine eigene Meinung hat leider kein Gewicht, dennoch glaube ich, dass solche Menschen dieser »Bauart« alles dafür tun, dass der Ur-Kapitalismus fröhliche Auferstehung feiert - und viele »Fans« feiern dies auch noch! Wenn sie einmal erwachen werden, ist es wieder einmal zu spät! Dann hat wieder einmal niemand etwas gewusst!

 

5.11.22

Vorwärts?

Wenn ich vorwärts gehe, lasse ich eigentlich alles Alte hinter mir. Eine Binsenweisheit, nicht? Doch wie viele alte Zöpfe werden nun abgeschnitten? Da sind dann doch einige Strähnen, an denen ich hänge, manche Themen haben viel in mir geöffnet, an die ich früher auch nicht im Traum dachte. Und nun? Hier ein wenig aufheben, an stillen Orten speichern, ganz verschämt im Keller des Daseins ganz hinten in der Ecke unter anderem Gerümpel verstecken? Das passte vielleicht in das Leben meiner Mutter hinein. Sie konnte sich von keinem Teil trennen, das sie jemals erworben hatte. Es war halt zu schwer, dieses oder jenes überhaupt zu bekommen. Deshalb habe ich dies seinerzeit auch verstanden. 

 


  Gut, aber heute? Es gibt kaum noch Gegenstände, die noch repariert werden, alles ist auf den Verschleiß hin konstruiert, manchmal auch mit "Sollbruch-Stellen" (obwohl dies immer abgestritten wird). Neu-Kauf ist das Motto der Jetzt-Zeit.

Die Frage ist nun: Wie ist es denn mit der Literatur? Gewiss, über Geschmack kann man nicht streiten, das war schon zu allen Zeiten so. Doch Geschmack und Richtung ist noch ein anderes Thema! 

   Ich lese zurzeit einen Roman von Somerset Maugham. "The Razor's Edge

(Auf Messers Schneide). Ein sehr interessantes Buch (Larry Darrell ist ein junger Amerikaner auf der Suche nach dem Absoluten. Der Fortschritt dieser spirituellen Odyssee bringt ihn mit einigen von Maughams brillantesten Charakteren zusammen – seiner Verlobten Isabel, deren Wahl zwischen Liebe und Reichtum lebenslange Auswirkungen hat)

        Kaum ein Mensch liest so etwas heute noch, jedenfalls kenne ich niemand, der das Buch gelesen hat. Seltsam? Nein, es ist die Schnelllebigkeit unseres Zeitalters, das dieses Phänomen hervorgebracht hat.  

   Wenn ich jetzt im weiteren Verlauf meiner Erörterung auf meine eigenen Texte zurückkomme, dann erkenne ich dabei, dass manche Themen völlig im luftleeren Raum schweben, so dass ich kaum noch nachvollziehen kann, warum ich sie schrieb! Folglich? »Unproduktiv sein« mag im Moment manches Mal in die Welt passen. Leider kann sich dies niemand erlauben. Also? Ist es nun gut oder ab in die Tonne? Noch ein wenig abwarten. Aber dann, endlich weg damit. Ja, oder doch nicht ...?

4.11.22

Addition

 Ich habe nun den neuen Stil gefunden. Nicht mehr das »na-na-na«, sondern ich möchte etwas schreiben zum täglichen "Einerlei" - es dabei zu einem Ablauf machen, den ich immer nachvollziehen kann. Mal mehr, mal weniger - wie es mir beliebt.

Mal schauen, was so etwas ergibt ...



04.11.22

 Lernt einsehen, dass man bei Entschlüssen mit der Tat anfangen muss!  (Grillparzer, Melusina)

 


Dein Schmerz, mein Schmerz,

  Auf meinem Schreibtisch liegt ein Text, den ich im Netz fand. Ich trinke meinen Tee, hole tief Luft und denke daran, wie echte Liebe über ...