31.1.23

30.JANUAR 1934

 


Zwei Tage nach meiner Geburt. Dass dies ein folgenreicher Tag werden sollte, wusste ich damals noch nicht. Ich trug auch noch keine kackbraune Uniform, meine Strampel-Uniform war himmelblau - höchstwahrscheinlich aber auch mit diesen braunen Flecken - denke ich mal. Die aber fielen in diesem braunen Gewimmel nicht mehr auf.

    Zurück zu diesem Dienstag, dem 30.Januar 1934. Die neue Regierung unter Adolf Hitler legt in feierlichen Reichsrats- und Reichstagssitzungen das Gesetz »zum Neuaufbau des Reiches« vor. Mit diesem Gesetz werden die Länderparlamente aufgehoben und die Länderregierungen der Reichsregierung unterstellt und damit abgeschafft!

      Das Gesetz wird von den Abgeordneten einstimmig angenommen. Die Begründung lautete: »Die Volksabstimmung und die Reichstagswahl vom 12.Nov.1933 haben bewiesen, dass das deutsche Volk über alle innenpolitischen Grenzen und Gegensätze hinweg zu einer unlöslichen, inneren Einheit verschmolzen ist,« (Auszug)

      Durch das Ermächtigungsgesetz vom 24.März 1933 kann die Reichsregierung auch verfassungsändernde Gesetze beschließen, ist aber in Bezug auf die Länder und den Reichsrat nur beschränkt handlungsfähig! Durch das neue Gesetz sind diese Schranken nun gefallen. Die NS-Regierung hat sich damit durch dieses Gesetz für die innenpolitische Ordnung des Reiches »unbeschränkte Vollmacht« verschafft.

      Ob dies nun von allen Einwohnern des »Reiches« überhaupt verstanden wurde, bezweifle ich stark. Ich jedenfalls habe damals ebenfalls »Ja« geschrien - (jedenfalls hat es sich wohl so angehört) - und damit war dann der ganze Kladderatsch besiegelt!













(v.li.)
Funk (Reichspressechef),
Lammers (Chef der Reichskanzlei),
Darré (Ernährung),
Seldte (Arbeit),
Gürtner (Justiz),
Goebbels (Propaganda),
Eltz-Rübenach (Post/Verkehr)
Hitler, (Reichskanzler)
Göring (preuß. Ministerpräsident),
Schmitt (Wirtschaft),

Blomberg (Reichswehr),
Frick (Inneres),
Neurath (Auswärtiges),
Schacht (Reichsbankpräs.),
Schwerin v.Krosigk (Finanzen),
Papen (Vizekanzler),
Meissner (Chef des Reichspräsidentenbüros)

 

30.1.23

Richtig, falsch?

 

Jenseits von richtig und falsch muss es doch einen Ort geben, an dem man entscheidungslos leben kann. Ich sehe in Gedanken eine Weggabelung. Gehe ich nun rechts? Oder links? Ich würde möglichst geradeaus unterwegs sein. Geht leider nicht immer. Oftmals erscheint plötzlich solch ein kleiner Pfad vor mir. Eine Abkürzung? Es ist eine Entscheidung, die ich ohne langes Überlegen treffen muss.




Wenn - dann! Meist habe ich Pech mit diesen kleinen Entschlüssen. Wahrscheinlich spielt mir der eigene Wunsch ständig ein Positivum vor. Unerklärliche Bedeutung eines Geschehens.

Im Laufe eines Tages muss ich eine Unmenge von Entscheidungen treffen; ob sie nun falsch sind, kann ich vorher nicht erkennen. Ich richte mich nach meinen Erfahrungen, die nicht immer mit den Tatsachen kongruent sein müssen. Im Wesentlichen befinde ich mich auf dem Terrain eines Schachspielers:

13. Sc3 Df6. Nanu? Wäre Dd7 vielleicht besser gewesen? Die Entscheidung kann nicht aufgeschoben werden. Es muss jetzt entschieden werden. Möglich, dass ich diesen Zug bereue. Aber es muss halt sein!

Stopp! Ich beharre einfach bei dem Zustand, breche alle Vereinbarungen! Ziehe die Dame nicht, sondern den Bauern b7. Auch das war eine Entscheidung. Richtig? Falsch? Wie schon erwähnt: »Jenseits von richtig und falsch muss es doch einen Ort geben usw.«

Was geschieht, wenn ich mich nicht entscheiden kann? Fällt der Mond dann auf die Erde? Wird diese dann ihre Rotation abbrechen? Mit 99,99% Wahrscheinlichkeit nicht! Ganz sicher? Ohne jeden Zweifel, gewiss. (Auch wenn 0,01% des Erdalters 4.500 Jahre sind.)

Zum Glück muss ich nicht entscheiden, ob Terra stehenbleiben soll. Könnte aber sein, dass jemand sich mal dagegen entscheidet. Könnte doch sein. 

29.1.23

Der Tag!


 



Der Tag. Ein Tag. Welcher Tag? Wer fragt schon nach Tagen, einer ist wie der Andere, sagen manche Leute. Oder doch nicht? Es gibt Tage, die sind wie verdorrtes Gras, aber immer noch nutzbar wie das Heu, das aus ihnen entsteht. Einst war alles neu, sie lagen vor uns wie unbeschriebene Blätter.

    In jenen Tagen träumten wir 
 die Sehnsucht zu den Sternen hinaus.
         In jenen Stunden schickten wir die Träume
         als Wünsche von Haus zu Haus.

    Jene Tage der Sehnsucht, der Träume
 sind so lang schon her.
         Sie erscheinen heute, als wenn es erst 
         gestern gewesen wär.

    Früher, gestern, was ist Zeit 
 im Reich der Träume
         und verblasster Fantasien?

 

Dieser Tag gestern aber war ein schöner Tag, auch der Himmel spielte mit in diesem Konzert von Dasein und Erinnerung. Man war jung, man wurde älter, man ist alt und vergessen sind die Tage des Werdens, eingeholt von den Tagen des Seins. Da wollen wir ehrlich sein: Sind sie wirklich vergessen, die Tage der Entfaltung? Wie oft kehrt die Erinnerung an die Tage der Kindheit noch einmal ins Gedächtnis zurück?

Mein neunter Geburtstag - Papa lag einige Monate unter dem Holzkreuz mit Stahlhelm. Hat mich das berührt? Ja, mit einschneidender Wirkung!

Mein neunzehnter Geburtstag - Ich feierte ihn als Bergmann unter Tage in Hitze und Staub.
Der Neunundzwanzigste: Er sah mich als etablierten Familienvater im trauten Daheim.

So flossen die Jahre dahin, ein großer breiter Strom des Lebens. Reißendes Wasser und hoch sprühende Gischt, ruhiges Gewässer mit spiegelglatter Oberfläche und stillen Ufern. Dann wieder starke Strömung mit reißenden Katarakten, ein gefährliches Umfeld! Kurz vor Erreichen des Ozeans dann die ruhige, nur von seichten Wogen bewegte Oberfläche des Lebensstroms.

Gestern nun der neunundachtzigste Geburtstag. Er sah mich als glücklichen Menschen, dem im Grunde genommen nichts fehlt. Ein Mensch, der mich so nimmt wie ich heute bin und den die Liebe zu neuen Ufern geführt hat. Zufrieden? Uneingeschränkt: JA.

Dass die Ungereimtheiten im Externen manches in einem anderen Licht erscheinen lässt, ist im Grund genommen normal und war zu allen Zeiten meines Lebens so! Leben ist nun mal ein Kaleidoskop mit vielen bunten Facetten, wer dies bestreiten wollte, ist ein Narr.

Wunsch und Erfüllung schließen sich meist aus - und das ist gut so! Wären wir glücklich, wenn alle unsere Wünsche erfüllt würden?

Sir Francis Bacon sagte einst:

Nicht die Glücklichen sind dankbar.
Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Ich weiss nicht, was ich da entgegnen sollte ...

 

27.1.23

Ich, fünf Verse eines Gedichts

 



 

Ich bin ein Staubkorn
im Wüstenwind.
Zwischen bunten Blumen
ein kleines Kind.
Der Tau in der Frühe,
der auf Wiesen fällt.
Das Licht am Abend,
das Gedanken erhellt.


Ich bin ein Lied,
von Millionen gesungen.
Das Klatschen der Hände
in Huldigungen.
Eine Welle im Auf und
Ab der Gezeiten.
Ein Kometenschweif
in unendlichen Weiten.


Ich bin die aidskranke Frau
mit dem hungrigen Blick.
Der alte Mann, der träumt
von vergangenem Glück.
Das Strandgut der Zeit,
von keinem vermisst.
Der einsame Star,
der kein Idol mehr ist.


Ich bin Hoffnung und Angst
am Rande der Zeit.
Der verlorene Glaube
in der Dunkelheit.
Der Baum im Walde,
den jeder liebt.
Der Morgen, den es
vielleicht nicht mehr gibt.


Ich bin auch DU!
Und was ich lasse,
was ich tu,
ich bin auch nichts.
Nur fünf Verse
eines Gedichts.

 

 

26.1.23

Geburtstage

 




 

Schon bei den alten Römern wurde eine Art von Geburtstag gefeiert. Allerdings feierte man damit seinen sogenannten eigenen »Schutzgott«, der dann »verantwortlich« war. Später geriet das Ganze dann aber mehr und mehr in Vergessenheit, man hatte anscheinend Wichtigeres zu tun.

         Lange Zeit danach, inmitten der Religionskriege des 15. und 16. Jahrhunderts, begannen die Menschen damit, sich selbst zu feiern. Aus alten Schriften wissen wir erstmals von Ritualen, die heute noch üblich sind: Gäste bringen Geschenke und erhalten - sozusagen im Gegenzug - Speisen und Getränke. Es sind dies Gesten, die aufzeigen, wie persönliche und emotionale Bindungen immer bedeutender wurden.

        Es verstrichen aber noch weitere 400 Jahre, bis der Geburtstag sich in allen Schichten der Bevölkerung ausbreitete. Zunächst einmal feierten nur Adel und Bürgertum, mit der »Französischen Revolution« aber ebbte der absolutistisch eingefärbte Prunk jedoch zunächst ab. Protestantisch-bildungsbürgerliche Ideen beschlagnahmten nun den Tag.

        Im Zeitalter der Aufklärung entdeckten Erzieher und Philosophen die Kinder als empfindsame Wesen, deren Aufwachsen behutsam begleitet werden sollte. Die Geburtstage entwickelten sich zum eminent wichtigen Datum kindlicher Entwicklung; deshalb gehörten die Feiern dazu immer mehr zum Programm von Kindergärten und anderen Bildungsinstitutionen. Diesem Druck, der hieraus entstand, hielten auch skeptische Eltern nicht mehr stand.

        Diese kindlichen Rituale wurden dann am Ende von den Erwachsenen für das eigene Leben übernommen. So eine Erklärung von Brauchtumsforschern.

        Es ist aber auch eine andere Art der Erklärung denkbar: Kein anderes Datum im menschlichen Dasein markiert so eindringlich, dass ein Menschenleben unaufhaltsam verstreicht! So könnte man sich die vielfältige Aktion um den Geburtstag auch als Abwehrkampf begreifen!

           Wer jedes Jahr an die eigene Endlichkeit erinnert wird, muss sein Wissen vielleicht mit lautem Spektakel verdrängen! Oder ist diese Art von »Selbst-feiern« nichts weiter als ein klein wenig Egozentrik?



 

Königliche Plaudereien

 




Du kennst King Charles III. ? Natürlich, es wäre »unnatürlich«, wenn er uns nicht bekannt wäre. Das Paar »Harry und Meghan«, Sohn und Schwiegertochter, sind nicht so bekannt. Dachte ich jedenfalls. Dem war jedoch nicht so. Es ist völlig anders.

      Diese Plaudertaschen haben eine Lebensaufgabe gefunden: Sie lassen uns an ihrem Leben teilhaben. Jetzt auch in Serie. Und wer will nicht wissen, was bei der Royal Family hinter verschlossenen Türen passiert? Na gut, mir ist das sch...egal, aber es soll ja Leute geben, die leiden einfach mit, wenn die Beiden so aus dem Nähkästchen plaudern.

      Das Paar ist ja nun bekanntermaßen aus der Firma ausgetreten, hat England verlassen und meint, sich jetzt öffentlich an ihrer Sippschaft abarbeiten zu müssen. (Irgendeine Tätigkeit muss der Mensch doch haben, nicht wahr?)

      Es wird ja schon verzweifelt gehofft, dass ihnen der Klatsch-Stoff eines Tages nicht ausgeht, immerhin leben sie ja nun nicht mehr im geheiligten Windsor und kriegen nicht mehr alles so hautnah mit. Aber wie gesagt - was dann? Wären sie dann etwa erwerbslos? Aber keine Angst: gehen wir doch davon aus, dass sie immer etwas finden, um im Gespräch zu bleiben. Das Pärchen wird uns und die farbige Medienindustrie ständig an seinem Seelenstriptease teilhaben lassen.

      Und die intimen Details bleiben auch sicher nicht aus! Not macht erfinderisch: Wir können uns jetzt schon auf dreistündige Beiträge wie »Als Archie nicht auf die Toilette gehen konnte« oder »Dramatisches Ereignis »Harry hat sich in den Finger geschnitten - er konnte gerade noch gerettet werden« freuen. Wir werden auf unsere Kosten kommen. Bis an unser aller seliges Ende.

 

25.1.23

Nato - ein Bündnis für den Frieden?

 


 

Es wäre tatsächlich von großem Vorteil, wenn die Europäische Union sich mit den Staaten Finnland und Schweden vergrößern könnte. Die Anträge dazu liegen ja schon längere Zeit vor. Wie gesagt: Es wäre gut.

        Es ist jedoch nicht gut, weil die Türkei ihr Veto dagegen eingelegt hat, angeblich hat Schweden eine Anzahl von Erdogan-Gegnern Asyl gewährt, die vor dem Herrn in Ankara geflüchtet sind. Sie sollen angeblich einer Putschisten-Gruppe angehören und mit dem Herr Gülen eine Revolution geplant haben.

        Bewiesen ist das nicht, und Schweden hat das getan, was jeder demokratische Staat tun muss: Den Geflüchteten Asyl gewährt! Nun aber ist guter Rat teuer. Da der Aufnahme-Beschluss einstimmig von allen dreißig NATO-Partnern erfolgen muss, steht nun der ganze Vorgang auf dem Abstellgleis!

        Ich finde es traurig und es ist ein ganz großer Fehler des Systems, wenn ein Staat mit seinem Widerspruch praktisch die Verteidigung einer ganzen Völkergemeinschaft blockieren kann!

Und das genau ist das Problem von großen Verbindungen: Die Uneinigkeit!

24.1.23

Darüber spricht man doch nicht!


 







In unserem Land gibt es so einige Themen, die mit dem Siegel des TABUs belegt sind, Ihr kennt sie auch alle, es sind halt Bereiche, über die Stillschweigen streng eingehalten wird. Nein, das tut man einfach nicht, dem Kind wird das schon beigebracht: nicht alles sagen oder fragen, was man wissen sollte.

      Da gibt es eine Sache, die vor allem unaussprechbar ist: Das Einkommen! Es ist etwas, das unter dem »NoGo-Siegel« besonders für jedermann verschwiegen wird. Um Himmels Willen - die eigene Welt würde zusammenbrechen, wenn jemand erfahren könnte, wie wenig oder wie viel Einkommen ich habe!

      Warum ist das eigentlich so? Muss ich mich schämen, weil ich nicht so viel Geld auf der hohen Kante habe wie Herr Kunz nebenan? Ist es ehrenrührig, dass mein Sparbuch - das immer weniger wird - nur noch 550 Euro enthält? Dass ich keine Aktien habe, deren Stand mich nicht schlafen lässt? Anscheinend gehöre ich dann eben nicht zu den gesegneten Menschen und habe eben still zu sein.

     Dann gibt es noch ein Thema, das auf keinen Fall erwähnt werden darf und das ich noch nie verstanden habe: die Wahlen! Warum darf niemand wissen, wen ich wählte? Begehe ich damit einen Fauxpas besonderen Ranges? Denken wir doch mal an die Geschichte unseres Landes. Wie lange ist es denn her, dass wir überhaupt frei wählen durften? Na? Gerade ein Menschenalter, grob gerechnet! Und in der Schweiz sogar für Frauen erst 50 Jahre!

      Und in vielen Ländern der Welt überhaupt nicht - da ist eine Wahl nur eine Farce! Weshalb soll ich mich dann zurückhalten bei der Aussage, ich habe diese eine bestimmte Partei gewählt? Muss ich mich dafür schämen?

      Fürchten sich Menschen davor, verurteilt zu werden oder haben sie Angst sich dafür erklären zu müssen? Wenn wir ehrlich sind, sind diese Ängste manchmal nicht unbegründet. Man wird ja sogleich abgestempelt und in eine bestimmte Ecke geschoben!
       Ja - so sind wir Menschen. Wir verstecken, dass es soziales Gefälle gibt, auf keinen Fall darf man zur unteren Klasse dazugehören! Kinder malen sich drei schwarze Striche auf ihre Turnschuhe, damit nur keiner merkt, dass die Mama die entsprechenden Marken nicht kaufen kann, weil das Geld nicht reicht. Sie können noch nichts dafür, dass sie sich dafür schämen!

      Rentner werden z.B. als die Generation angesehen, die jedes Jahr ihre Kreuzfahrt mit dem modernsten Schiff der Linie machen. Es wird aber dabei vergessen, dass Tausende der Rentnerinnen und Rentnern wiederum vom Mindesteinkommen leben (müssen!), Verallgemeinern scheint das Gebot der Stunde zu sein.

      Doch eines kann ich klar sagen: Meine Lebenserfahrung zeigt, dass Transparenz immer zu Toleranz, Dialog auch zu Akzeptanz führt.

Also: darüber reden ist bestimmt nicht die schlechteste Art der Kommunikation ...

 

23.1.23

Wilhelm Gustloff und andere ...

 




 

Jeder kennt das Drama: Beim Untergang des Passagierdampfers Titanic 
am 14. April 1912 starben insgesamt 1.495 Menschen, nur 712 überlebten. Das Schiff war auf seiner Jungfernfahrt von Southampton nach New York, kollidierte mit einem Eisberg und sank im Nordatlantik. Es war ein grauenhaftes Unglück, verfilmt und hundertfach global kolportiert!

      Am 30.Januar 1945 wurde die »Wilhelm Gustloff« durch Torpedotreffer eines sowjetischen U-Boots versenkt, die Zahl der Opfer betrug 9.000 Flüchtlinge und verwundete Soldaten.

Einige Tage später, am 9.Februar 1945 wurde die »General v. Steuben« 

ebenfalls durch ein U-Boot versenkt, hier waren etwa 3500 Opfer zu beklagen
 Das dritte große Schiff, das in den Fluten der Ostsee - ebenfalls durch Torpedoangriffe - unterging, war am 16.April 1945 die »Goya«. Bei diesem Untergang waren es rd. 7000 Tote - im Wesentlichen verwundete Soldaten und Flüchtlinge - die dort ihr Grab in der Ostsee fanden!
Besonders perfide und skrupellos finde ich es, dass die russischen U-Boot-Kommandanten später als Helden gefeiert und verherrlicht wurden!
Welch eine Heldentat!

      Kaum eine Replik der späteren Jahre - bis auf einen schmalzigen deutschen Film - bezog sich auf diese 20.000 Toten, die dort unter anderen Tausenden ihr Leben ließen, während die Ertrunkenen der »Titanic« unablässig vor Augen geführt wurden! Alle Menschen sind eben gleich.
Manche allerdings ein wenig »gleicher«!


22.1.23

Altes Thema: Tempolimit

 

 



 

Untätig ist unser Bundesumweltamt nicht: Eine veröffentlichte neue Studie mit beweisbaren Zahlen hat nun ergeben, dass ein allgemeines Tempolimit den Ausstoß von CO2 und anderen Luftschadstoffen noch stärker verringern würde als bislang angenommen.

      Ein Tempolimit von 120 Stundenkilometern ergäbe eine Ersparnis von 6,7 Millionen Tonnen CO2 und anderer Treibhausgase pro Jahr, so diese Studie. Allein beim PKW-Verkehr auf Autobahnen könnte ein Tempolimit 10,5 Prozent der Emissionen einsparen, beim gesamten Straßenverkehr sind es 4,2 Prozent.

      Damit hat das Bundesumweltamt seine vorherigen Studienergebnisse korrigiert. Im Jahre 2020 ging es noch von einer Reduktion von 2,6 Prozent aus. Der Unterschied liege vor allem daran, dass nun auch eine Verhaltensänderung durch das Tempolimit mit einberechnet worden sei.

Man geht jetzt von folgendem Gedanken aus: Wenn es auf der Autobahn ein Tempolimit gibt, bringt sie nicht mehr das gleiche Zeitersparnis wie vorher. Autofahrerinnen und -fahrer würden also öfter auf Landstraßen umsteigen, wo die Emissionen dank des ohnehin schon geltenden Tempolimits geringer sind. Ein kleiner Teil würde außerdem auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.

      Fast zwei Drittel der Deutschen sind aktuellen Umfragen zufolge für ein Tempolimit. Auch SPD und Grüne hatten sich dafür ausgesprochen, bislang hat allerdings die FDP den Vorschlag blockiert. Deutschland ist im europäischen Vergleich das letzte Land ohne Tempolimit.

In allen anderen Staaten der Europäischen EU und des Europäischen Wirtschaftsraums gelten Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen.

21.1.23

Bin ich jetzt alt?

 









Einst hab ich dich bewundert,
du Spinnwebfaden.
War fasziniert von deiner Schönheit,
im ersten Sonnenlicht des Tages
ob dieser filigranen Technik der Natur,
das zwischen Blütenzweigen
ein kurzes Dasein zauberte.

Seit ich nun - in meinen Jahren -
mit dieser herrlich weißen Schönheit
auf meinem Schopfe konkurriere,
lässt mich dieses Wunder kalt.
Ich habe langsam das Gefühl
in meinem späten Dasein:
Ich werde - ohne Frage - alt!

20.1.23

Leo, der Pard!

 



Unser Kanzler Scholz steht unter dem enormen Druck, der Lieferung von Leopard-Panzern in die Kriegsgebiete der Ukraine zuzustimmen. Aber er zögert aus gutem Grund - und eine Mehrheit der Bevölkerung steht hinter ihm.

      Es wirkt ein doch merkwürdig, wie unsere Panzer momentan zur Wunderwaffe erkoren werden. Denn sie sind es nicht. Ihre Lieferung wird von den einen als Weg zum Sieg, von den anderen zu einer Rutschbahn, die Deutschland tief hineinzieht in den Krieg.

      Aber warum wird Olaf Scholz für seine Vorsicht denn so gescholten? Sie ist nur logisch, zumal man annehmen kann, dass es Absprachen sowohl mit Washington als auch inoffiziell mit den Russen gab. Davon abzuweichen, will gut überlegt und eben auch an Bedingungen geknüpft sein.

      Schon von den Sanktionen allein profitieren die USA, während die Europäer leiden. Es ist doch ganz klar, dass die Waffenlobby in den Staaten an den eigenen Lieferungen in die Ukraine verdient! Kämpfen lassen die Amerikaner sowieso andere.

      Aber, wie sieht es nach der nächsten Wahl in den USA aus? Oder was ist, wenn sie ihre Prioritäten plötzlich verändern? Es wäre doch nicht das erste Mal. In jedem Fall sind die Interessen der USA nicht identisch mit denen Deutschlands und diese wiederum nicht mit denen der Ukraine. Russland spielt für Deutschland eine andere Rolle als für beide Länder; das ist nun mal logisch.

      Die deutsche Bevölkerung teilt zum großen Teil das Unbehagen. In Umfragen lehnt eine Mehrheit die Lieferung schwerer Waffen nach wie vor ab. Oftmals wird ein anderer Anschein erweckt, manchmal ganz massiv. Warum eigentlich, welche Ziele sind da hinter dem Horizont in Sicht ?

 

17.1.23

Wer kennt Lützerath?

 



Also ich bin da ganz ehrlich: Bisher kannte ich diesen Ort nicht. Aber jetzt, jetzt weiß ich genau, wo er liegt. Alle Medien haben dafür gesorgt, dass ich nicht dumm bleiben muss.

Da wird nun demonstriert. O ja, das kenne ich noch von alter Zeit her. War ich doch selbst vor Urzeiten (1982) In Gorleben bei den Widerständen und in den Baumhäusern dabei. (Hat übrigens nichts genützt)

Es gibt immer und zu jeder Zeit etwas, wogegen man protestieren kann und sollte. Von Links, von Rechts, aus der Mitte heraus. Manchmal ist es eine gute Sache, für die man eintritt, manches Mal kann nur der Kopf geschüttelt werden. Da marschieren Hunderte von Schülern wirklich mit gutem Bewusstsein für die Umwelt-Kampagne durch die Stadt, es ist umwerfend, wie viel Überzeugung hinter diesen Demos steckt! In Lützerath proben selbst ernannte Klimaaktivisten den Aufstand gegen Polizei und RWE. Ein mediales Event, das leider verdrängt, dass die wahren Klimaschützer ganz wo anders sitzen.

Den Klimaaktivisten in Lützerath geht es darum, die Welt zu retten. Manche nennen sich gar »Letzte Generation«, als drohe schon die Apokalypse. Es gibt natürlich Klimaveränderungen, gewiss ist es aber noch kein Weltuntergang. Für mehr Klimaschutz zu demonstrieren, macht junge Menschen wirklich sympathisch. Da stehe ich voll hinter! Der Protest darf aber nicht die Gesundheit anderer gefährden. Wer gegen Recht und Gesetz verstößt, muss dann die ganze Härte von Recht und Gesetz in Kauf nehmen.

Ich denke, das größte Missverständnis von Lützerath besteht jedoch in der Vermutung, dort würden Klimaschützer dazu beitragen, den Planeten zu einem besseren Ort zu machen. Das ist leider nicht so.
Die wahren Klimaretter haben keine mediale Öffentlichkeit. Sie kleben ihre Hände nicht fest. Sie nutzen sie – zum Arbeiten. Es sind unsere Handwerker, die Solaranlagen auf Dächer bauen, von denen Häuser energetisch saniert und Wärmepumpen installiert werden.

Es sind dann noch die Ingenieure, die Offshore-Windparks planen und Firmengründer, die an neuen Wasserstoff-Geschäftsmodellen arbeiten. Unser Land steht vor dem größten Wandel seit der industriellen Revolution. Das jedoch kann nur gelingen, wenn Unternehmer, Erfinder und Handwerker jetzt alle Potenziale ausschöpfen. Klimaschutz ist daher vor allem eins: Arbeit! Propheten des Weltuntergangs bringen uns überhaupt nichts. Sie kosten nur Nerven und teilen die Menschen in Fürsprecher und Gegner. Kann, das die Zukunft sein, die uns allen vorschwebt?

 

16.1.23

Farbenspieler

 




William Turner, Der Vierwaldstätter See



Schon seit Langem störte mich
die blendend weiße Leinewand
auf meiner alten Staffelei.
Drum fasst' ich mir ein Herz
und mischte meine Farben
Enthusiastisch und voll Fantasie:

Das Chromoxydgrün mischte ich
mit Kassler Braun zu einem
wunderschönen Erdenton.
Ein wenig Gelb mit Grün noch
für die Sonne auf den Wiesen,
mit dunklen Schatten ausgefüllt.

Pariser Blau mit lichtem Ocker
gepaart für dunklen Tannenwald;
magentaroter Abendschein
hinter der braunen Fischerhütte
am kleinen umbragrünen See
vollendete die namenlose Pracht.

Wie von selbst lief da der Pinsel,
über freie Flächen sie zu füllen,
gestaltete die Farben, Formen
und zum zauberhaften Farbenspiel
verliefen die Gedanken sich
mitten hinein in das erträumte Bild.

 

15.1.23

Was kann man dagegen tun?

 



»Himmel nochmal, nun ist er schon wieder weg!« meckere ich seit einiger Zeit immer wieder vor mich hin. Und ab und zu sag ich dann zu mir selbst: »Kerl, du musst doch mehr aufpassen«, oder »Das kann doch gar nicht sein!«

      Aber es kann eben doch sein, sonst wäre es ja nicht, oder? Ich rede da von den Sachen, die ich heute oder auch gestern noch gebraucht habe. Da sind dann die Autoschlüssel, den Seitenschneider, mein Taschenmesser oder sonst noch mehr. Alles so kleine Sachen, die man mal kurz benutzt und dann so nebenbei an die Seite legt.

      Wo hab ich die denn gelassen, vorhin hab ich die noch gebraucht - und nun sind sie weg! Die Autoschlüssel und das Smartphone stehen dabei ganz oben auf der Liste der plötzlich verschwundenen Teile. Darauf komme ich später nochmal drauf zu sprechen.

    Meine Frau hat dann meist einen guten Rat zur Stelle - und ich muss zugeben, dass der bei ihr meist auch funktioniert. »Denk doch mal darüber nach, wo du das zuletzt benutzt hast!«

      Na gut, für sie ist das dann auch leicht gesagt, aber für mich? »Ja, wo hab ich das wohl zuletzt gebraucht, wo war das denn noch?« Tja, mit dem Rat komm ich überhaupt nicht weiter. Dann schwöre ich mir nun: Ich lege die Sachen, die ich brauche, sofort hinterher an dieselbe Stelle, wo ich sie wegnahm! Ja! Wunderbar! Doch ich muss ja immer an die Stelle denken, wo ich etwas ablege, und das sind dann mehrere Stellen - und daran hapert es dann bei mir.

      Mann-o-Mann, das ist immer so eine schwierige Sache. Ein Freund, der sich auch genauso mit diesem Problem herumschlägt, hat mit sich selber abgemacht, dass er die Gerätschaften nach Gebrauch sofort wieder an die Stelle legt, von der er sie wegnahm. Sofort, nicht erst hinterher. Oh, dazu musste er sich aber doch immer zwingen, das wäre gar nicht so einfach.

      Ich könnte damit auch viel Zeit einsparen, wenn ich die Dinge sofort wieder an Ort und Stelle lege, wo ich sie wegnehme. An dieser Stelle merkt man, wie gut das ist, wenn ein Handwerker mit seinem Werkstattkoffer alles beisammen hat. Er muss nur aufpassen, dass er alles wieder gut verstaut kriegt, nicht wahr?

      Es soll ja auch schon vorgekommen sein, dass ein Doktor bei einer Operation einige Werkzeuge im Leib des Patienten vergessen hat, nicht?

      Die Autoschlüssel - meine Frau und ich haben uns da abgesprochen, dass wir sie stets an dieselbe Stelle zurücklegen! Meist klappt das ja auch, aber wie oft fragt sie mich später, wo ich denn die Schlüssel gelassen habe? Dann muss ich ein paar Stellen wissen, wo ich sie hingelegt haben könnte! In der Küche? Auf dem Dielenschrank? Auf dem Tisch im Garten? In der Hosentasche?

      Aha, das kann sein. Aber welche Hose hatte ich denn gestern an? Gestern, ja, das war doch so, ich war unterwegs, da hatte ich dann die Schlüssel nicht an der gewohnten Stelle abgelegt. Aber vielleicht in der Jacke? Sicher, aber welche Jacke hatte ich gestern an? Eine andere als heute, gut, aber die hing ja schon wieder im Schrank.

      Nachgeschaut - welch ein Glück, der Schlüssel fand sich wieder ein. Aber nun suche ich wieder das Smartphone! Das trag ich nicht immer bei mir, das ist mal hier, mal dort. Und das gerade ist ja das Problem! »Wo ist denn das Ding nun wieder? Ich hab doch vorhin noch telefoniert? Himmel... usw.«

      Sicher hatte ich es, aber wo? Ich hab es natürlich nicht so gemacht, wie mein Schatz mir es geraten hat. Aber ich hab ne Idee - ich rufe mein Handy an, gesagt getan, das normale Telefon ruft nun das kleine an und piiing..., das meldet sich genau von der Stelle, wo ich es hin gepackt hab: Im Bad!

      Wenn, ja wenn der Accu aufgeladen wäre - und da »Kannst du mir sagen, wo das Ladegerät ist?« Und so fängt das ganze Drama von vorn an. Dies ist dann das nächste Hindernis auf dem Parcours. Wo habe ich das Ding wieder abgelegt? Aha - im Schlafzimmer neben der Steckdose, weil nix anderes mehr frei war ...

      Es ist doch gut, dass ich ab und zu etwas Trost kriege von Leuten, die auch so alt sind wie ich.
  »Ja - das kenn ich auch - das geht mir auch so - ich zweifle selbst manches Mal an mir -«

      Dabei spüre ich dann, dass es wirklich am Alter liegt, dass ich mich selbst nicht für blöd halten muss und dass es anderen alten Menschen nicht anders ergeht!

Auch in dem Moment, wo ich aufstehe, um etwas zu holen. ’’Was war das denn noch? Was wollte ich denn jetzt holen? ’’

Ich glaube, da kann nur noch eines helfen: Das NICHT-VERGESSEN trainieren. Machen Sportler doch auch? Täglich trainieren ...

Damals - Heute

 




Ich erinnere mich an die Zeit, als vor genau 78 Jahren die weitaus größte Katastrophe unseres Landes geschah,
als 14 Millionen 
»Rucksackdeutsche, Polacken und verlaustes Gesindel«(!) aus den abgetrennten deutschen Gebieten das restliche Deutschland überfluteten!

Auch ich gehörte auch in diesen Jahren zu diesen Ausgestoßenen, die im Westen eintrafen, aber nicht gewollt waren, die man am liebsten postwendend wieder zurückgeschickt hätte!

Am 8. März 1945 mussten wir unsere Heimat verlassen, bestimmt nicht freiwillig und nur mit einem Minimum an Gepäck. Meine kleine Familie beispielsweise besaß genau das, was sie am Körper trug, dazu drei Löffel, ein Handtuch und ein Stück Seife! Das war der Neubeginn eines Lebens, das heute vollmundig als Neuanfang angepriesen wird.

Und dennoch herrscht weitgehend Unkenntnis über Bedeutung und Größenordnung dessen, was sich nach 1945 ereignet hat. Und es gibt auch keine Vorstellung darüber, welchen Platz diese Erfahrung in der kollektiven Erinnerung einnehmen sollte.

Ich frage mich manchmal selbst, wo die Erfahrungen der Menschen von damals eigentlich geblieben sind. Erscheinen sie in Schulbüchern? Eventuell in Romanen, geschrieben von Menschen, die die damaligen Dramen nur vom »Hörensagen« kennen? Das alles kann nur ein Abklatsch sein von dem, das damals wirklich geschah. Ignoranz und Feindseligkeit war noch das kleinste Übel, das den Heimatvertriebenen und Flüchtlingen in jener Zeit entgegenschlug. Woher rührte diese Abwehr?

Die deutsche Gesellschaft nach dem Krieg war sozusagen eine »Zusammenbruchgesellschaft«. Sie einte damals die gemeinsame Erfahrung einer totalen Niederlage. Der Großteil der Menschen war vorrangig mit dem Aufbau ihres eigenen Daseins beschäftigt. Die Bereitschaft, dass man jenen, denen es noch schlechter ging, zu helfen, war deshalb sehr gering. Und - nicht zu vergessen, zwölf Jahre Nazi-Propaganda hatten Spuren hinterlassen. Die Menschen waren in jener Zeit immer wieder mit dem Negativbild vom »slawischen Untermenschen«, aus dem Osten Europas als minderwertig konfrontiert worden.

        Diese Vorstellungen hatten sich nach Kriegsende nicht einfach in Luft aufgelöst! Im Jahre 1946 tönte der Landrat von Flensburg: »der Niederdeutsche sei gegen die Mulattenzucht, die der Ostpreuße nun einmal im Völkergemisch betrieben hat«. Das klingt wirklich so, als wenn die Flüchtlinge noch nach dem WeltkriegII. Opfer der Naziideologie wurden. Es ist zweifellos so, dass wir hier von einem handfesten Rassismus sprechen müssen! Die Aufnahme der Flüchtlinge gelang nirgendwo problemlos, auch wenn Deutsche zu Deutschen kamen. Für die einheimischen Menschen fühlte sich das wirklich nicht so nicht an.

Die Flüchtlinge und Vertriebenen kamen oft aus Lagern, viele hatten Gewalt erlebt, waren in einem erbärmlichen und zerlumpten Zustand, als sie ankamen. Damit entsprachen sie in vielem dem Klischee der einheimischen Bevölkerung, das ihr früher eingetrichtert wurde. Es gab ganz eindeutig Fremdenfeindlichkeit! Da gab es z.B. einen Herrn Fischbacher, der Mitbegründer der Bayern-Partei (*) war. Ostermontag 1947 erklärte er in einer Rede in Traunstein:

»Die Flüchtlinge müssen hinausgeworfen werden, und die Bauern müssen dabei tatkräftig mithelfen«, schärfte Fischbacher seinen Zuhörern ein. Und er nennt es »Blutschande«, (übrigens ein Relikt aus der Nazizeit!) wenn ein »Bauernsohn eine norddeutsche Blondine heirate«.
Am besten schicke man die Preußen mit ihren »geschminkten Weibsen mit lackierten Fingernägeln« gleich »nach Sibirien«.

Dieser hässliche Erguss fand ihren Weg bis in die Redaktion des »Spiegels«, dessen erste Ausgabe soeben erschienen war. Das Magazin berichtete am 19. April 1947 ausführlich. Leider blieb diese Hassrede kein Einzelfall. Landtagspräsident Michael Horlacher, einer der Mitbegründer der CSU, machte sich dafür stark, dass Bayern den Bayern gehöre.

Und Andreas Schachner von der Bayernpartei klagte darüber, dass sich so viele Fremde an den bayerischen Futterkrippen bedienten, »dass Pogrome nötig wären, um die Gerechtigkeit wiederherzustellen«.

        Es sieht jetzt so aus, als wenn ich genau in diese Kerbe schlagen wollte, indem ich dies alles erwähne. Mitnichten, ich will nur aufzeigen, dass entgegen der landläufigen Meinung heutiger Politiker, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit kein Ergebnis unserer Zeit ist, sondern ständig vorhanden war.

Jeder unserer Schwestern und Brüder aus den neuen(?) Bundesländern weiß davon ein Lied zu singen! (Gottlob nicht so offensichtlich wie 1945, als Schilder an den Straßen standen mit der Aufschrift: Flüchtlinge unerwünscht)

Ein »Willkommen« gilt immer nur für eine relativ kurze Zeit, dann aber schlägt die Kompassnadel genau in die entgegengesetzte Richtung aus.
Wer könnte das ändern? Wer???

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(*)Die Bayernpartei e. V. ist eine Landespartei

in Bayern und strebt die Wiedererlangung der
Unabhängigkeit des Freistaates an. Sie hat heute
noch einen Anteil landesweit von 0,8 % der letzten BTW)

 

 

14.1.23

Zum Nachdenken verurteilt?

 


 

Ist es nicht Dummheit, über etwas nachzudenken, dass man nicht beeinflussen kann? Damit ist schon a priori klar, dass das, was man mit krausen Gedanken aus dem Geist hebt, von Anfang an wirkungslos verpuffen wird. Es ist dann so ähnlich, als wollte man in einer Badewanne einen Segeltörn um die Welt machen. Klingt doch idiotisch, nicht wahr? Aber genau das tut eine Menge Menschen, (zu der ich mich in vielerlei Hinsicht rechnen muss).

        Ich beschäftige mich mit Angelegenheiten, die ich allenfalls kommentieren, nicht aber verändern kann. Das erzeugt unweigerlich das Gefühl von Ohnmacht in mir. Alle Medien in unserer modernen Welt produzieren diese unweigerliche Ohnmacht, wenn sie über Ereignisse berichten, die meist Wut, Angst oder auch Mitleid beim Zuschauer oder Leser erzeugen. Sie zeigen jedoch selten eine Möglichkeit auf, auf solche Ereignisse auf irgendeine menschliche Weise zu antworten.

        Ich fühle mich dann ohnmächtig, weil ich meine Gefühle nicht mit-teilen kann, weil ich praktisch auf ihnen sitzenbleibe. Letztlich komme ich am Ende zu dem Schluss, dass es auf der Welt wirklich nur grausam und rücksichtslos zugeht.

        Noch anders ausgedrückt, erkenne ich das, was die diversen Medien mir unablässig zeigen, als Realität an! Auf den Gedanken, dass mein eigener Medienkonsum erst zu dieser »Realität« geführt haben könnte, komme ich dann erst gar nicht. Es ist sogar möglich, dass ich mit bösem Blick auf jene Menschen schaue, die sich all diese schlechten Nachrichten nicht so zu Herzen nehmen? Könnte doch sein?

        Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass ich eben diese Leute als ignorant und politisch ungebildet ansehe und einfach so für mich abqualifiziere. Zur Realität gehörte dann mal von vornherein, dass man sich der harten Wahrheit demonstrativ stellt! Als Quintessenz ist der Weg zu einem Pessimisten, dem die Ohnmacht längst zur zweiten Natur geworden ist, dann nicht mehr fern.

        Wie kommt man denn nun aus dieser Zwickmühle heraus? Ich denke, ich muss - von Anfang an - alles anzweifeln, was mir medial angeboten wird! Dann ist der Weg aus diesem Teufelskreis nicht mehr ganz so schwierig.

13.1.23

Sinnvoll?

 



 

Ich stelle mir seit einiger Zeit immer wieder mal die Frage, ob die Texte, die in meinem Blog so regelmäßig unter die Leute gebracht werden, überhaupt jemand interessieren? Eigentlich bin ich kein Anhänger des sogenannten »Ich-Reports«, das heißt, ich liebe es gar nicht, etwas zu schreiben, das mich allein etwas angeht.

       So manches Mal scheint es interessant zu sein, was man so erlebt, ich gebe zu dass ich auch so manches Ereignis als Aufhänger benutze, um mehr oder weniger spannende Lebensepisoden auf den Markt zu bringen.

       Als ich vor vielen Jahrzehnten damit begann, Kurzgeschichten und Berichte zu schreiben und auch in Wochenblättern auszuarbeiten, gab es nur wenige Themen aus meiner privaten Perspektive, deren Aufzeichnungen ich - im Gegensatz zu heute - für wert befand, überall gelesen zu werden. Wenn es mal geschah, waren es meist nur Kommentare zu Problemen, die viele Menschen interessierten.

       Diese »Ichologie« hat mit der Zeit viele Schreiber infiziert. Auch mich so manches Mal, gebe ich ja zu! Der Versuch, diese »philologische Krankheit« zu bekämpfen, scheitert oft an der eigenen Unfähigkeit, alles aus einer gewissen Entfernung sehen zu können! Und dabei - das weiss ich aus eigener Erfahrung, bringt ein Thema, das nicht mich selbst, sondern irgendeinen anderen Menschen betrifft, viel mehr Spannung in den Ablauf einer Erzählung. Dabei darf ich ja ruhig meine eigenen Erlebnisse benutzen, ich darf sie jedoch nicht in in dieser Textform ausleben! Ich denke, Schulaufsätze nach dem Schema »Meine Ferien« sind nicht unbedingt berauschend, oder?

       Ab und zu ertappe ich mich, wie ich über die Frage nachsinne, ob es überhaupt jemand interessiert, wenn ich dieses oder jenes Thema hinterfrage und darüber schreibe. Woran ich mich aus meiner Kindheit erinnere? Was ich erlebt habe? Was mir widerfuhr? Ist das so interessant? Immerhin beschäftigen mich diese und einige andere Fragen seit einiger Zeit des Öfteren. Bestimmt liegt das an meinem Lebensalter?

 

12.1.23

Krieg ist kein Spiel

 



 

Ich bin eigentlich in einer Familie groß geworden, die den Krieg gehasst hat. Dazu haben die Jahre 1870/71, 1914-18 und 1939-45 zu viele Opfer bei uns Menschen gekostet, die nichts anderes im Sinn hatten, als in Ruhe und Frieden leben. Die Staatsführung aber war jedes Mal dagegen.

        Dennoch haben wir Kinder mit den Nachbarskindern »Krieg« gespielt. Es war einfach gerade "in". Wilhelmstrasse gegen Friedrichstraße, Oberstadt gegen Unterstadt. Und es ging manches Mal ganz schön zur Sache, blutige Nasen, blaue Flecken am ganzen Körper waren da an der Tagesordnung. Im »Jungvolk der Hitlerjugend« ging es später munter mit dem »Kriegsspielen« weiter, wir waren ausersehen, stets die Sieger zu sein!

        Meinen Papa hatte ich bis dahin niemals wütend gesehen. Das jedoch waren Momente, da er mich zornig ansah: »Krieg spielt man nicht!« Er bezahlte diese Aussage ein Jahr später mit seinem Leben! Dieses Mal beglich er es an seine, wie er meinte, Freunde aus dem Nachbarland Polen, mit denen er vorher stets ein gutes Verhältnis hatte. Aber auch die Freunde konnten nichts daran ändern ...

     Zehn Jahre später war ich Soldat bei der Bundeswehr. Ich dachte oft an meinen Vater, doch ich war auch indoktriniert mit der Tatsache, dass »mein Feind« im Osten zu Hause wäre und ich »mein Vaterland« zu verteidigen hätte. Wobei der Herr Bundeskanzler noch etwas früher gesagt hatte, dass »kein deutscher Junge wieder ein Gewehr in die Hand nehmen sollte!«

    Aber: »Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?« Das sagte derselbe Herr ein Jahr danach. Mein Vater hätte das bestimmt nicht gut befunden, und wenn er die Soldatinnen heutzutage gesehen hätte, wären ihm sämtliche Gesichtszüge entgleist. Er hätte sie gefragt, ob sie so etwas ihren Kindern erklären könne!!

    Aber ich will darüber nicht rechten! Ich möchte nur sagen, dass entgegen aller historischen Aussagen Krieg kein Spiel ist! Die Munition in der Ukraine sind keine Zündplättchen aus den damaligen Spielzeugpistolen. Schon jetzt sind ganze Landstriche überall auf der Welt mit Kampfmitteln verseucht. Als es im Grunewald vor ein paar Monaten brannte, mussten Weltkriegsbomben mit Wasser gekühlt werden. Hier bei uns in Ostfriesland sucht man immer noch nach Sprengkörpern in den Flüssen.

       Kurzzeitige Evakuierungen wegen Kriegsbombenentschärfungen gehören 78 Jahre nach dem Krieg immer noch zu unserem Alltag. Wir vergessen es sehr leicht: Krieg hinterlässt Gefahr, Krieg ist kein Spiel, die Einsatzkräfte in den Kasernen der Bundeswehr wissen, wozu sie da sind.

Das Schlimme aber daran: Niemand - auf der ganzen unfriedlichen Welt - verdient am Krieg so viel am Krieg, wie die weltweite Waffen-Industrie!

 

11.1.23

Titel?

 


 


Jede Erzählung, jede Geschichte, jede noch so kleine Veröffentlichung braucht einen Titel. Klar, wie sollte man sie sonst in dem riesigen Wust von Geschreibsel wiederfinden? Nehme ich den Aufhänger, den ich mir vorgestellt habe, finde ich doch irgendwo ein klitzekleines »Härchen« daran. Sofort wird mir dann klar: Das passt ja gar nicht!

        Nun mache ich mich wieder auf die Suche. Schaue nach links, sehe in die entgegengesetzte Richtung, nichts Passendes bietet sich an. Auch unterm Bett, im Heizungsraum, im Carport - nichts sieht so ansprechend aus, dass ich es als Überschrift verwenden könnte.

        Was nun? Einfach so einfach ohne Titel absenden, nein, das ist mir doch zu primitiv. Also bitte, ein wenig Geist soll man mir doch zumuten können. Ein Objekt erfordert nun mal die Notwendigkeit, auch irgendwie benannt zu werden. Das ist das Zeichen der Eigenpersönlichkeit eines Autors, dass er es fertigbringt, die Einmaligkeit seines Werkes mit talentiertem Wissen unter die Leute zu bringen. Und dazu gehört doch ein Titel!

        Ich überlege. Welche Eigenschaften sollte dieser haben? Ein Wesenszug des Titels sollte ja sein, dass der geneigte Leser mit zackigen und markanten Worten aus dem Tal der Erwartung herausgehoben wird. Er sollte schon mit diesem Grundzug des Textes vor Spannung zittern, es nicht abwarten können, mitten hineinzustürmen in das bereitstehende Dasein des eindrucksvollen Textes.

        Meine Erwägungen kommen zu keinem potenten Ergebnis. Meine Geschichte braucht einen Titel, eine Überschrift, eine Ansage. Vieles geht als Darstellung in Form einer Erzählung leicht von der Hand, aus der Feder, auf Papier. Doch dem Kind schließlich einen Namen zu geben - das fällt mir so schwer, als hätte ich noch nie etwas geschrieben. Für jeden neuen Anfang möchte ich die Geschichte in ihrer Kraft darzustellen versuchen. Wie viel Zeit vergeht durch meine Arbeit am Titel?

        Ich setze mich, stehe auf, geh zum Fenster und wieder zurück. Trinke, esse und trinke, schreibe und streiche alles durch. Diese Arbeit wird nur durch ihre Eröffnung abgeschlossen. Wie oft habe ich inzwischen auf die Uhr gesehen? Warum bleibt die Zeit in diesem Zustand immer stehen? Ist es noch nicht an der Zeit, ist meine Geschichte noch überhaupt nicht bereit, wenn ich keinen Titel für sie habe?

 Verzweifelt schaue ich die Wand an. Die Wand schaut mich an. Ihr rechtes Auge, das mit der Kopie von »Manet«, zwinkert mir heimlich zu. Und dann, urplötzlich geht der Vorhang hoch!

        Ich habe jetzt einen Titel für meinen Text - ich habe einen - dass ich da nicht gleich draufgekommen bin! Mein Titel heißt Ohne Titel.

 

10.1.23

Wissen

 














“Der größte Feind des Wissens ist nicht

die Ignoranz, sondern die Illusion, wissend

zu sein.” 


 Stephen Hawking (1942-2018)

9.1.23

Sie sollen es einmal besser haben!

 


 

Wer von uns kennt diesen Satz unserer Großeltern oder Eltern nicht? Du sollst es einmal besser haben! Und? Haben wir es wirklich besser? Heißt die elektronische Revolution, dass es allen besser geht? Ich bezweifle diesen Ansatz stark. Es kommt immer auf die Basis an, auf den Ausgangspunkt der Aussage! Was heißt denn schon besser? Wäre es besser gewesen, wenn ein Germane im Smoking herumlief anstatt im Bärenfell? Würde ihm ein Pils besser schmecken als ein Becher Met?

   Wie viel mehr Tote hätte es im »Dreißigjährigen Krieg« gegeben, wenn Tilly damals schon ›Raketen oder Wasserstoffbomben‹ gehabt hätte. Und der alte Napoleon wäre brav in seinem Lande geblieben, wenn die Millionen von Landminen, die heute noch überall vergraben liegen, schon 1800 an seinen Grenzen gelegen hätten.

    Besser? Es war zu keiner Zeit wirklich ›besser‹, weil immer die Zukunft glorifiziert werden sollte. Genau wie auch die Vergangenheit. Wer kennt nicht die »Gute Alte Zeit«, vielfach beschworen, die niemals diesen Lorbeerkranz verdient hat, der ihr angehangen wurde! Es kommt immer auf die inneren Umstände an, die maßgeblich am Leben beteiligt sind. Und diese tragen immer eine »Träne im Knopfloch«. Wer die Gegenwart nicht liebt, weil sie ihm zu schwer, zu unleidlich erscheint, liebäugelt jeweils mit der Vergangenheit, die er sich ja nach Belieben aussuchen kann, er muss nur lang genug forschen. Sehen wir das nicht heutzutage erneut! Warum glauben so viele Menschen schon wieder, dass die Diktatur des III. Reiches ein herrlicher Staat war?

   Es ist richtig, auch wir, die man uns heute die Alten nennt, hatten keinen Respekt vor der »gestrigen« Generation! Weil diese es ja war, die alles in ihrer Hand hatte und nicht freiwillig die Jungen beteiligte. Sicher ist das eine Eigenart des Menschen, die man jedoch auch im Leben der animalischen Geschöpfe findet. Das »Alte« muss nach einer gewissen Zeit abtreten, tut es das nicht, wird es gezwungen.
Das bedeutet im menschlichen Sinn aber immer, dass es stets revolutionäre Auswirkungen gibt, weil selten jemand freiwillig das »Erreichte« wieder abgibt.

   Und - das sollte nie vergessen werden: es war zu allen Zeiten so! Ob bei den Neandertalern, bei den antiken Herrschern, den Potentaten des Mittelalters, den europäischen Kolonialherren, den Eroberern des amerikanischen Kontinents bis hin zu den Kriegen unserer Neuzeit!
Sie alle wollten, dass ihre Nachkommen es »einmal besser hatten«! Aber - und das ist auch unzweifelhaft: Immer auf Kosten anderer!

8.1.23

Heimatgedanken

 


 

Wir sind kaum aus dem Ei gekrochen und noch nass hinter den Ohren, da werden wir schon auf einen bestimmten Ort festgelegt, den Geburtsort! Irgendwann später bekommen wir eine Brille aufgesetzt, die ein bestimmtes Gefühl beinhaltet: Die Heimat. Das ist dann so etwas wie ein Gefühl von Zugehörigkeit, von Wohlbehagen und Beglückung.

      Diese Verklärung bleibt normalerweise ein Leben lang im Menschen vorhanden. Man identifiziert sich in einer anderen Gegend sofort mit diesem Ort, mag man ihn auch daheim oftmals kritisieren. Hier gehöre ich dazu, dies ist meine Heimat! Kennst du dieses Gefühl? Kehre ich beispielsweise nach langer Abwesenheit an meinen Heimatort zurück, sieht die Sache schon ganz anders aus! Nichts ist mehr so, wie ich es erlebt habe, alles ist ungewohnt, fremd und nicht so schön, wie ich sie mir immer vorgestellt hatte.

      Wie ist das möglich? Heimat ist ein fester Bezugspunkt im eigenen Leben, dieser Punkt bleibt im Gedächtnis als feste Größe. In der Realität jedoch ist es kein Orientierungspunkt, da sich die Umstände tagtäglich verändern! Wenn ich ständig an einem Ort wohne, werde ich dies nicht bemerken, bin ich aber auch nur ein Jahr fort, fallen mir sofort Dutzende von Änderungen auf.

      Eigentlich finde ich es positiv, wenn ich dies erkenne. Nicht nur der Ort, das Land, die Umgebung ist schließlich diesem Wechsel unterworfen - ich selbst habe mich ja ebenfalls immer wieder reformiert! Von einem festen Punkt an entweder positiv oder auch manchmal unvorteilhaft.

         Heimat ist nicht nur der Ort, an dem wir geboren werden, an dem wir aufwachsen, viele Menschen träumen davon, ihn später wieder als festen Standort ansehen zu dürfen. Das aber liegt immer an den Erlebnissen, die man »damals« hatte.

      Wenn wir Heimat nicht als das bestimmte Gefühl verstehen, kann diese Formel schnell zur Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit gegenüber jenen instrumentalisiert werden, die unter anderem aus ihrer eigenen Heimat vertrieben worden sind!

Hüten wir uns vor diesen Aussagen, sie machen uns nicht zu humanen Individuen, sondern zu Egozentrikern ohne jedes harmonische Verhältnis zueinander. 

7.1.23

Freude

 




Und ich habe mich so gefreut!

sagst du vorwurfsvoll,
wenn dir eine Hoffnung
zerstört wurde.
Du hast dich gefreut -
ist das nichts?


Mythen und Märchen

  Unser ganzes Dasein, unsere Welt seit Beginn der Geburt ist übersät von Mythen und Sagen, von unbeweisbaren Erzählungen und Märchen. Märch...